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= Bewehren und Aufpassen
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:subtitle: bewehren und aufpassen
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:author: dexta
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:email: dexta.de@gmail.com
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:revdate: 16. Juli 2026
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:revnumber: 0.01
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:lang: de
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== I. Vorbereitungen
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Rotine sollte nie aufkommen, immer schön entlang der Protokolle bewegen; keine Zeit für Individuaismus. Nur ist das nicht irgendeine Mission, sie ist die erste ihrer Art.
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Bei den vergangenen Arbeit haben wir festgestellt, dass wenn wir uns noch weiter spezialisieren, die Ausbeute noch einmal deutlich zu erhöhen ist.
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Bisher wurden die neuen Einheiten während einer Mission geformt und ausgebildet; zurück kam dann eine einsatzbereite Arbeitsplatzbeschreibung. Diese wurden dann bei der Planung und Vorbereitung mit einbezogen und konnte nötigen Schnittstellen der Zusammenarbeit klatben.
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Die Entwicklungen der letzten Zeit ergaben einige Situationen, in denen so viele Daten vorlagen, dass unzählige Varianten von Simulationen gestartet wurden. Es entstand eine neue Einheit, die noch näher am Geschehen agieren kann; klein und wendig, vollgepumpt mit Energie wird es möglich sein, schneller an das Material zu gelangen. Auch wenn dadurch der Fokus aller anderen Teammitglieder auf diese Speerspitze ausgerichtet werden muss, wird die Energiebilanz deutlich positiver sein.
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Ist die Kette erst einmal stabil aufgebaut, das Feld dicht bepackt, sind 200% zur vorherigen Methode durchaus vorgekommen. Ein Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und eine Einheit wie unsere bekam spielend die nötigen Freigaben, um weiter am Ball zu bleiben.
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== II. Verplant
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Die Spezialanfertigung hatte einige Versionen durchlaufen; es begann mit vielversprechenden Fortschritten, nur die Details zogen sich gegen Ende. Klassische achtzig/zwanzig Regel, wobei hier eher ein fünfundneunzig/fünf Verhältnis handelt. Die Konfiguration mit der Automatik über ein zu bekommen ist ein sehr langsames Herantasten in einem großen dunklen Raum. Wir waren bei den Spezifikationen sehr konservativ und haben so viel an Protokollen wie möglich übernommen. Plus ein System, das Details in Systemen bei Bedarf überschreiben darf; das erhöht die Anpassungsfähigkeit im Einsatz. Wenn in den vergangenen Missionen etwas angepasst werden musste, so brauchte es einen Neustart mit anschließendem Neuanflug; ein umständliches Unterfangen, das viele gute Gelegenheiten hat passieren lassen. Mit flexibleren Systemen werden wir deutlich schneller auf eine solide Basis kommen; die kritische Startphase ist damit besser kontrollierbar.
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== III. Diese oder Keine
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Was in der Software schnell einmal ausgetauscht ist funktioniert mit der Hardware weniger gut. Die weiche Seite muss daher immer etwas Rücksicht auf das Physische nehmen. Aus überheblichem Übermut entschieden alle die letzte Entwicklung bei der Energiedichte in einem Vehicle sei für diese Aufgabe genau das was benötigt wird.
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Warum also das Rad neu erfinden, wenn bereits fertig verpackt etwas im Regal steht, das man einfach nutzen kann? Ja genau jede schlechte Entscheidung beginnt mit einer guten Idee. So auch in diesem Fall wusste zu diesem Zeitpunkt niemand Bescheid.
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Alle entscheiden Patamenter konnten wirklich sehr gut auf der Plattform aufgesetzt werden. Sämtliche Zusatzgeräte konnten ohne nennensewerten Abstriche ins Gesamtpaket integriert werden. Aufgrund der neuen künstlichen Umgebung musste sehr auf Aerodynamik geachtet werden als üblich.
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Jetzt blieben nur noch die finalen Tests der Komposition, vorgesehen waren auch Durchläufe mit realen Objekten. Nur die Schnittstellen verhielten sich nicht exakt wie in der Simulation. Eine Lücke zwischen der Physik und den Blaupausen die nicht rechtzeitig geschlossen werden konnte. Der genaue Startzeitpunkt steht schon fest, sollte dieser jedoch verpasst werden wird dieses Zweig beendet und ein neuer gestartet.
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Also statt einem realen Flug, bekamen die drei Schiffe im Dock reihum eine angepasste Version der Schnittstellenkonfiguration. Dann starteten alle Tests einer festgelegten Reihenfolge entlang bis sie entweder auf einen Fehler liefen oder erfolgreich beendet wurden. Um möglichst viele Bereiche zu testen musste der vorherige Test nicht zwingend erfolgreich sein um den folgenden zu starten.
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Ein Kniff ermöglicht es mehrere Teile parallel anzupassen und Fehler in späteren Verlauf vorzubeheben. Mit dem Multiplikator von drei Hardware-Instanzen hat das Projekt schnell vorangetrieben. Die Anpassungen werden spezieller, weitere Tests kommen aber auch dazu. Zwei von Drei haben jetzt mehrere fehlerarme Durchläufe absolviert, eine der beiden wird es dann wohl werden.
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== IV. Koffer packen
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Ich packe meinen Koffer einfach wie beim letzten Mal und ergänze die letzten Protokolle der Testläufe. Es wird im Transit noch etwas Zeit und Energie benötigen, bis auch die letzten kleinigkeiten bereinigt sind. Zum Glück ist es nicht mehr viel, die Basis arbeitet sehr zuverlässig, die automatische Optimierung wird ein eingreifen in die grundlegenden Systeme überflüssig machen.
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Mein maximales Höchstgewicht ist überschritten, so einfach wird es also doch nicht alles mitzunehmen. Jetzt müssen wieder alle Protokolle angepasst werden bis die Packliste am Ende alles beinhaltet und auch das vorgegebene Volume und Gewicht einhält. Ein kleines Macro hat geholfen verschiedene Konfigurationen auszulosen, die passenden Vorschläge sollten ergeben.
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So blieb am Ende genau eine einzige übrig. Logistiks und Packetierung sind abgeschlossen, alles weitere erledigen die Fachabteilungen und sorgen für das zusammenführen aller Komponenten zum vereinbarten Zeitpunkt an der Startrampe.
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== V. Alles normal, bis zum Kontakt
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Alle waren rechtzeitig vor Abflug am vereinbarten Treffpunkt angekommen. Der Neue im Team hat sich auch gut geschlagen, der Kleine muss aber noch weitaus kompliziertere Aufgaben bewältigen. Als mit seinen sieben Sachen zu einem festgelegten Zeitpunkt sich an einem gut ausgeschilderten Ort einzufinden.
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Noch gibt es nicht viel zu tun für mich, der Ingenieur und der Navigator haben jetzt alle Hände voll zu tun. Kurz nach dem Austritt in die Endlichkeit der Leere müssen sie die Bahn stabilisieren, die uns in den Zielsektor bringen soll. Für die erste Ruhephase hat er etwas extra Energie angefordert, um die letzten Berechnungen zu erledigen.
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Noch gab es dazu keine positive Rückmeldung, genauer berechnen lässt sich das eh erst nach dem Abschluss der Stabilisierung. Der Energieverwalter kann auch noch auf keine Werte der vergangenen Messungen zurückgreifen. Bei so ungenauen Datenlage macht er wohl lieber keine Aussagen zur verbleibenden Energie. Schade eigentlich, aber die Reihenfolge steht eh schon, und wenn es gut läuft, braucht er gar nicht alles bis zum Ende durchlaufen lassen.
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Soweit die Daten stimmen, geht das erste Manövrier dem Ende entgegen; sollten keine weiteren Anpassungen nötig werden, bleibt mehr als genug Energie für seine Berechnungen und Tests übrig. Wie es aussieht sind wir bereits auf Kurs; alle Lampen springen auf grün, die Berechnungen der Mehrkörperphysik nähern sich ihrer finalen Annäherung.
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Super, gerade kam auch die Freigabe meiner Energieanforderung rein; volle Bewilligung, das heißt kompletter Durchlauf. Die Jobs sind eingetaktet und werden die letzten Anpassungen vornehmen, die nötig sind, um alles auf einen Stand zu bringen. Geplante Berechnungszeit minus ein Prozent als Sleep-Timer ist eine effiziente Energiehaushaltung.
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Nach dem Notfallabbruch der Ruhephase konnte der Fortschrittsbalken kaum weiter vom Ziel entfernt sein. Nicht nur, dass nur etwa 10% erledigt schienen; die Jobs haben sich nach deinem Fehler immer wieder neu gestartet. Die Energie ist verbraucht, aber geschafft haben sie nichts. Kaum traut er sich auf die Zeitanzeige zu blicken, um einen Notfallplan zu erarbeiten, der die Kohlen aus dem Feuer holt.
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Siebzig Prozent der Zeit ist vergangen, die Berechnungen sind nicht abgeschlossen. Und was zum Teufel ist hier eigentlich los; der Abbruch muss einen sehr guten Grund gehabt haben. Wobei gut eben nicht etwas braucht unsere aller Aufmerksamkeit.
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== VI. Machen wir das beste draus
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Auf dem Kommunikationskanal tauschen die beiden Wortkargen Teammitglieder ihre Anweisungen aus, ein hektisches Geplapper für ihr Verhältnis. Offenbar haben sie auf ihrem Weg durch das Weltall etwas Größeres erwischt, es könnten sogar kleinere Asteroiden sein, die ihre Bahn kreuzen. Eine solche Situation könnte einen starken Einfluss auf sie haben und müsste entsprechend angegangen werden.
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So scheint es, dass die Navigation bereits alle notwendigen Korrekturen vorgenommen hat, während der Ingenieur noch immer versucht, mit dem begrenzten Energievorrat zu arbeiten.
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Der neue Plan besteht darin, alles herunterzufahren und früher einzukehren, um ihre defiziente Energieausstattung auszugleichen. Neue Rekordbrecher werden sie damit wohl keine mehr aufstellen können, aber immerhin kehren sie zum Kern zurück und können sich neu orientieren.
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Ihr Nachzügler meldet sich im Kanal und begrüßt freundlich die Ankunft der anderen beiden. Er hat natürlich nichts davon mitbekommen, was vor sich geht. Hätten sie ihn auch einfach schlafen lassen können, genauso wie ihre Entität.
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Was sollen sie nur tun? Die Anpassungen konnten nicht vorgenommen werden und die Energie ist fast am Ende. Die Nachtleuchte wird ihre Energie opfern müssen, damit zumindest ein Test gestartet werden kann. Den Wecker braucht ja eigentlich auch keiner, dafür lieber noch etwas mehr Power auf die CPUs.
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Energie fließt durch ihren Körper - es muss also wieder genug davon geben, damit dieser Schaltkreis bedient werden konnte. Ach, welcher Weltraumwahl ist das hier eigentlich? Die Kapsel für den kleinen und dich ist schon fast auf Position, aber sie sind noch gar nicht drin. Eine kurze Rückwärtssuche in den Kommunikationsdaten der beiden anderen lässt nicht auf ein planvolles Vorgehen schließen. Sie konnten die Automatik zwar pausieren, aber haben damit wohl nicht genug Zeit, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen.
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Bester Plan bis jetzt: Sie steigen ins Projektil und beginnen mit dem Abbau des kleinen Asteroidenfeldes in Flugrichtung. Auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind, könnten sie damit ihr Energieproblem lösen. Sollten sie dies schaffen, kann die Mission fortgesetzt werden; bei zu hohen Verlusten beim Versuch verpassen sie sogar das Rückfahrticket.
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Der Testtest hat zumindest eine Erkenntnis gebracht: Es gibt einen Fehler bei der Konfiguration bestimmter Werte. Kommt es an diesen Punkt, sind alle dahinter gemachten Angaben nicht mehr verlässlich und es kann zu weiteren Fehlern kommen, die bis zum Absturz führen können. Und als ob das nicht schon genug wäre, verhalten sich die Rückmeldungen vom System wie ein Sechsseitiger Würfel.
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Die Zeit wird knapp, der kleine muss so langsam mal in die Puschen kommen. Eine Wartungseinheit hat den Auftrag bekommen, für sein Erscheinen zu sorgen. Hätte es am liebsten selbst erledigt, nur musste ihre Kapsel noch einen kurzen Checkup durchführen. Kurz heißt hier, die kurze Version des absoluten Minimums. Es sollte nicht abgeschlossen sein, bis sie komplett fest verteut an Bord gegangen sind. Um zu sparen, soll die letzte Energie vom Test den Start billiger machen.
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Feedback von dem Weckdienst: Sie haben das Objekt erreicht und den Abbau des Asteroidenfeldes erfolgreich durchgeführt. Jetzt müssen nur noch die Schaltkreise gekreuzt und auf keine rote Lampe gehofft werden. Die Zeitlinien zum Abschuss und das Eintreffen an Bord laufen aufeinander zu. Eine Berechnung sagt eine Kreuzung vor Punkt Null voraus.
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== VII. Abschuss
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Bauen die Schweizer wirklich die besten Uhrwerke auf der Erde? Unsere Ingenieure bauen auch sehr beeindruckende mechanische Konstruktionen. Sobald einmal in Position und durch den Anstoß der Physik nichts mehr passiert, verläuft der Rest des Vorgangs ohne zufällige Ereignisse. Viele alte Geschichten handeln von diesem Phänomen, die meisten enden nicht gut. Aber jene, die es schaffen, stehen vor einer wunderbaren Erfahrung. Die letzten 10.000 Jahre haben jedoch keine irreparablen Schäden verursacht.
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Vergangene Daten bestätigen, dass wir uns auf dem ausgetretenen Pfad befinden. Das Uhrwerk hat seinen Takt gefunden und alles läuft nach Plan. Warum muss es immer so kompliziert sein? Gerüchte besagen, dass es an der Basiskonstruktion liegt, die schon vor dem Start existierte. Eine solch lange Erfahrungsbasis kann nicht mit den Simulationen gemessen werden, denen wir zurzeit fähig sind. Deshalb sind wir hier: diese Erfahrungen sammeln und in Verbesserungen umsetzen.
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Ein Hauptgrund, warum wir so viel Energie wie möglich für die Rückkehr sammeln, ist die Menge an Daten, die wir zurückbringen können. Bei einer erfolgreichen Mission spielt die Masse der Daten kaum noch eine Rolle. Die schiere Menge an Materialien und Bauelementen, die nach dem Start gefertigt wurden, macht den Löwenanteil aus. Solange wir uns in unserer aktuellen Situation befinden, sind wir froh, wenn alle unsere persönlichen Aufzeichnungen Platz finden. Der Notfallplan sieht nur die rohen Missionsdaten vor; alles andere ist optional.
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Wir sind raus. Die Bahn steht, Kontakt in 1000. Hat der kleine alles hinbekommen? Unsere Kommunikation ist aufgrund der fehlerhaften Konfiguration zum Scheitern verurteilt. Die ausgearbeiteten Protokolle können nicht stimmen; wir sprechen aneinander vorbei. Was ich sende, kann er nicht lesen, und was er sendet, kann ich nicht lesen. Leider haben wir auch keinen Kontakt zur unserer temporären Basis. Sobald sich unser Projektil entfaltet, werden die Antennen wieder in der Lage sein, die Ausrichtung einzunehmen.
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Was macht der Neue im Team da gerade? Ich erhalte Daten, dass sein System einen kompletten Neustart hinlegt. Verdammt, machen ihm die Anpassungen doch mehr Schwierigkeiten als berechnet. Leider wird es ihm nichts bringen; die Probleme liegen schon bei seinem Template. Diese brauchen eine Anpassung; die nötigen Berechnungen werden jedoch viel zu lange dauern. Könnte ich diese Informationen nur mit ihm teilen oder sogar Berechnungen übernehmen?
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Wenn wir uns entfalten, sind wir alle autonome Wesen, und die Kommunikation ist dann auch nur noch auf ein Minimum reduziert. Gemeinsam an dem Problem zu arbeiten, ist nicht zu denken; wir müssten erst einmal die Basisdaten austauschen. Bleiben nicht viele Optionen, die ich von dieser Seite aus leisten kann; Überleben wird unser Hauptziel. Energieprobleme für die Rückkehr sind nicht mal mehr in den Top Ten.
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Also werde ich mehr Vorarbeit leisten müssen; vielleicht braucht der kleine etwas extra Zeit, um sich auf die Situation vorzubereiten. Das Zielgebiet bietet nicht gerade ideale Bedingungen für unser Vorhaben. Ein dichtes Feld von Asteroiden mit einem hohen Anteil an Eisbrocken in der Masse des Bergbauunternehmens; eine direkte Kollision sollte auf jeden Fall verhindert werden.
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== VIII. Einauchen
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Angekommen im Zielgebiet, das Chaos ist doch viel grösser als im Vorfelde ersichtlich war. Die Anzahl der Objekte überschreitet die Berechnungen aller Flugbahnen in annehmlicher Zeit. Erst zwei Größenordnungen genaue Geschwindigkeit erreichen die Datenverarbeitungssysteme, um sie noch als Vorhersage zu betrachten. Jetzt darf der kleine aber auch keine Hektiken machen, dafür haben wir einfach keine Energie mehr übrig.
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Ganz zu schweigen von den nötigen Einheiten, die immer erst im Laufe der Mission erstellt werden. Der alte liefert Materialien aus seiner Ingenieurquelle, auch unsere Quelle gespeist, die nötige Energie, um dann neue Einheiten zu erstellen oder Ersatzteile zu liefern. Kommt die Kette einmal richtig in Fahrt, haben wir schnell fast unbegrenzte Möglichkeiten. Brauchen wir mehr Rechenpower, stellen wir einfach weitere passende Module her. Gehen uns die Baumaschinen zu schnell kaputt, und Berechnungen können das nicht kompensieren, bauen wir davon einfach mehr und lassen das mit dem Rechnen. Am Ende sollte mehr bei rauskommen als reingesteckt wurde, eine Wunschliste vom Kern führen wir natürlich auch immer mit uns. Aber das zu Managen ist die Aufgabe des Kapitäns, der Ingenieure verwaltet alle Daten und liefert Zielwerte und Zustände.
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Meine Aufgabe ist das Vorsortieren der Asteroiden, entweder durch das Ausrichten in einen bestimmten Sektor oder das gezielte Einfangen der wertvollen Rohstoffe. Am Ende meines Trichters ist dann der Einstiegspunkt für den nächsten Verarbeitungsschritt, hier kommt der kleine ins Spiel. Seine Aufgabe besteht dann eigentlich nur noch aus dem Pulverrieseln der eintreffenden Asteroiden. Zum besseren Einfangen der Partikel sitzt er in einer Plasmablase, ein nicht unerheblicher Energieaufwand wird hier betrieben. Um dieses Konstrukt am Laufen zu halten etwas das im normalen Ablauf nur zum Start ein Problem darstellt.
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Für genau diese ersten kritischen Aufbauphase bringen wir schon enorme Energie zum Start mit. Trotzdem kommen wir damit nicht sehr weit, eigentlich nur so lange bis der Ingenieur die ersten Elemente in seine Fusionsmaschinen gepackt hat und der Rückfluss etabliert wurde. Der Abstand und damit die Laufzeit des Kreislaufs wurden auf ein Minimum reduziert. Bringt aber nur 10% mehr Zeit zum Einspielen der Abläufe in Anbetracht der Umstände ein sehr schwacher Vorsprung.
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Eis ist jetzt unsere beste Chance, aber auch das größte Risiko. Bei der Größenreduktion durch gezielte Energieeinbringung brechen diese Subjekte selten in vorgesehener Weise. Was wieder andere treffen kann und das Chaos wäre perfekt. Im späteren Verlauf einer laufenden Mission stellen wir uns einfach auf die Verluste ein, jetzt ist das kein guter Plan.
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Vor unseren Einheiten befinden sich jetzt genau die richtigen Asteroiden für den Anfang. Die ersten Felsbrocken wurden maximal in ihrer Masse reduziert, damit sollte er keine Probleme bekommen. Bei den Eisbrocken hat das nicht ganz so gut geklappt hier sind mir einige grössere durch die Lappen gegangen. Durch den Trichter kommen sie aber recht zentriert an, es sollte ein leichtes sein den zu großen aus dem Weg zu gehen. Macht er jetzt also keine Hektiken mehr haben wir den kritischen Teil erst einmal überstanden.
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Das war klar, hätte ich auch gleich richtig ausrechnen können. Unser kleines Energiebündel hat die Konfiguration nicht in den Griff bekommen. Weder die Waffen noch die Steuerung scheinen das gewünschte Verhalten an den Tag zu legen, jeden Moment kann er zu einer Flipperstahlkugel werden die zwischen den Bumpern hin und her springt. Vortreibende Versuche per Funk Kontakt aufzunehmen sind zwar gescheitert aber das bei ihm etwas ankommt konnte bestätigt werden. Mit der automatischen Bestätigung der Funkanlage ist es uns möglich seine exakte Position zu bestimmen. Wie auch ich haben die beiden Kollegen in der Basis die Daten ebenso bewertet. Wir bereiten uns auf die Evakuierung unseres Schützlings vor. Wie jemand der in den Fluss geworfen wird um schwimmen zu lernen geben wir ihn aber natürlich erst einmal die Möglichkeit das beste aus seiner Lage zu machen.
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== IX. Rettung
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Es ist am Ende nicht alles schief gegangen, was hätte schief gehen können. Wirklich weit weg von diesem negativen Optium waren wir aber nicht entfernt. Einzig der Ingenieur hat eine volle Ladung Eis abbekommen; unsere Rückkehr sollte damit gesichert sein.
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Der Junge hatte wirklich Pech, sein offensichtlich nicht willentlich kontriliertes Vehicle, hat ihn mitten in ein nicht mehr beherrschbares Chaos manövriert. Dabei wurde extrem viel Eis aufgewirbelt, auch ein Grund warum die Situation so schnell außer Kontrolle geriet. Selbst wenn er die Steuerung noch in den Griff bekommen hätte, wäre ein Entkommen immer noch schwierig gewesen.
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Sind die Massen an Eis-Asteroiden erst einmal in Bewegung, erzeugen sie so schnell eine Kettenreaktion, dass der Abstand der beste Freund wird. Ist man diesem aber ausgeliefert, schwindet die Energie schneller als man gucken kann. Eine Lösung musste her.
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Unser Energie-Experte verwertete alles in seinen Fusionsmaschinen, dem er habhaft wurde. Durch die Ausrichtung unseres Trichters gelangt in der Regel schon ein leicht verwertbares in den Kreislauf. Es war aber auch dringend notwendig um die folgenden Manöver ausführen zu können. Der Alte baute sich zwischen uns und dem Ingenieur auf, was den Energie-Transport verbesserte und uns alle näher zusammenbrachte für den letzten Schritt. Normalerweise würde der Kapitän hinter dem Energie-Produzenten sitzen um von dort aus alle benötigten Waren zu liefern oder zu bunkern.
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Da wir das alte Missionsziel längst aufgeben haben, braucht es auch keine Produktion mehr die anlaufen muss, für den letzten Schritt haben wir alles beisammen und brauchen nur noch etwas mehr Energie. Mit nur zwei oder drei größeren Asteroiden könnten wir es schaffen; mehr sind nie verkert oder Ingenieur ist sich sicher das es ausreicht.
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Bei dem heilosen Durcheinander in dem der Schild des Schiffes mehr pulverisiert hat als die Waffen, sind uns mindestens fünf große Brocken ins Netz gegangen. Nicht sonderlich effektive was den Materie-Verbrauch angeht; das Schiff des Kleinen wurde dann nur noch von der Energie einer Knopfzelle zusammengehalten.
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Meine Peilung auf das Funksignal hielt ich permanenter aufrecht, so genau dass man sich die Einschläge hätte ausrechnen können, die zu einer Richtungsänderung führten. Der Kapitän bekam laufend Update von mir damit er sich auf unseren Patienten ausrichten konnte.
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Das improvisierte Energie-Erzeugungsgerät hat inzwischen auch deutlich zur Gruppe aufgeschlossen. Die Uhr tickt, lange wird er es nicht mehr aushalten können in dem Nebel aus Staub und Trümmern.
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Das Vehicle des Kleinen stabilisiert sich, sollte er es noch aus eigener Kraft aus dem Strudel des Abgrundes heraus schaffen?
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Oh Nein, das sieht nicht gut aus, aus der einen Bedrulie ist er raus da kommt schon die nächste auf ihn zu. Und die ist aus massivem Gestein mit hohem Metallanteil, ein echter Leckerbissen nur eben zu einem anderen Zeitpunkt in der Geschichte.
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Die Leitungen zum alten Glühen, die Maschinen laufen auf Hochtouren, sein elektrisches Lasso lädt sich auf. Verdammt ich würde sagen er muss dichter ran an das Geschehen heran. Zu diesem Thema bekomme ich von ihm aber nur ablehnende Datenpakete. Nun wird es aber Zeit die Einschläge wirken sich zunehmend auf die Fluglage aus. Sollte er zu sehr ins Taumeln geraten wird das Manöver immer komplexer, zusätzliche Energie nützt uns da auch nichts wir haben nur noch eine Versuch. Mehr Zeit bleibt nicht.
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Unser Kapitän war wie immer die Ruhe selbst, auch er konnte mit verfolgen wie brenzlich die Lage sich entwickelte. So verging zwischen der vollen Anzeige der Einfangvorrichtung und meiner letzten Position nur so viel Zeit bis eine Auslösung erfolgte. Alles war vorbereitet; es fehlte nur noch die letzte genaue Koordinate um unseren Kameraden in Not quasi am Schlawidchen zu retten.
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Nicht zu spät, die eingebrachte Energie in das System um ihn raus zu holen zerschlug gleichzeitig umliegendes Material. Mir war es möglich zum alten aufzuschließen. Unsere zur Ernte notwendigen Konstruktionen ließen wir zurück, einmal unkontrolliert werden sie sich schnell im Asteroiden-Feld zermalen haben. Bei den beiden angekommen musste ich mir kurz Sorgen machen, es gab nicht sofort sinnvolle Antworten auf unsere Fragen. Dem Chaos so ohne Vorwarnung zu entrissen war wohl zu viel des Guten; die Orientierung kehrte dann aber schnell zurück.
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Der fehlende in unserer Crew sammelt noch die letzten Energiereste ein und wird dann zu uns aufschließen. Gemeinsam bauen wir dann unser Rampe zur Rückkehr auf, waren auf die richtigen Winkel und kehren dann heim.
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