format wars 0002
This commit is contained in:
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= Der kleine Miner
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:subtitle: Wie der Jüngste der Gruppe seinen ersten Einsatz erlebt
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:author: dexta
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:email: dexta.de@gmail.com
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:revnumber: 0.02
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:lang: de
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=== I. Die Vorbereitungen
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== I. Die Vorbereitungen
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Immer wieder diese Protokolle. Hatte ich da nicht gerade ein großes Upgrade laufen lassen – warum waren die aktuellen Fassungen nicht dabei? Da ein Treffer... nein, doch nicht, eine falsche Revision, bis jetzt aber der beste Treffer. Speichern wir das erst einmal ab, es steht ja noch mehr auf dem Protokoll, das zu erledigen ist.
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Die Bestellung der Ausrüstung sollte auch zeitnah erledigt werden; bis das im Lager zusammengestellt ist, dauert es wieder. Die Kollegen haben da aber auch immer die Ruhe weg. Aber wenn sie einen Termin zusagen, dann ist es auch da, komme was da wolle, sagt man. Wunderbar, die Liste ging ohne Beanstandungen durch: Lieferort abgeglichen und einen Termin vereinbart, der deutlich vor dem Abflug liegt. Der Prototyp wurde wohl doch rechtzeitig fertig, dieser befindet sich schon auf Lager. Wird schon passen – alle Checkboxen auf GO.
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Die Bestellung der Ausrüstung sollte auch zeitnah erledigt werden; bis das im Lager zusammengestellt ist, dauert es wieder. Die Kollegen haben da aber auch immer die Ruhe weg. Aber wenn sie einen Termin zusagen, dann ist es auch da, komme was da wolle, sagt man.
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Alle Punkte auf dem Protokoll – *main sheet 02772 Flug 198438* – erledigt, doppelter Abgleich, Lint, Checking Syntax, Syntaktische Prüfung der Protokolle fehlerfrei. Die letzten Vorbereitungen waren reine Routine, wie im Training tausendfach geübt, die Aufgaben greifen ineinander. Ein Ablauf wie ein Schweizer Uhrwerk – von außen betrachtet ein wirrer Haufen oder ein Ballett, je nach Verständnis der Komplexität.
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Wunderbar, die Liste ging ohne Beanstandungen durch: Lieferort abgeglichen und einen Termin vereinbart, der deutlich vor dem Abflug liegt. Der Prototyp wurde wohl doch rechtzeitig fertig, dieser befindet sich schon auf Lager. Wird schon passen – alle Checkboxen auf GO.
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Nach dem Start in die tiefen Weiten des Weltraums gibt es für mich nicht allzu viel zu tun. Ich bleibe auch nur wach, bis die Navigatoren und Ingenieure ihre Arbeit erledigt haben, um einen kurzen Abgleich vorzunehmen. Als Neuer im Team sollte ich hier besonders sorgfältig vorgehen. In Listen gefasste Aufgaben existieren schon – und das Abgleichen ist einer der Punkte auf selbiger.
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Alle Punkte auf dem Protokoll – *main sheet 02772 Flug 198438* – erledigt, doppelter Abgleich, Lint, Checking Syntax. Syntaktische Prüfung der Protokolle: fehlerfrei.
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Oh, die anderen sind fertig, haben die ersten Bahnen fixieren können. Der Kurs steht und wird so schnell nicht mehr geändert. Ihre einzige längere Ruhephase – sie sind wohl deshalb so schnell im Abarbeiten der Protokolle, zuweilen werden Blöcke als Ganzes abgehakt. Noch bevor ich mich versah, war die Ruhephase eingetreten: Energie-Check, Wecker-Daten eingereicht, ein rotes X – und die Gedanken sind weg.
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Die letzten Vorbereitungen waren reine Routine, wie im Training tausendfach geübt, die Aufgaben greifen ineinander. Ein Ablauf wie ein Schweizer Uhrwerk – von außen betrachtet ein wirrer Haufen oder ein Ballett, je nach Verständnis der Komplexität.
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Nach dem Start in die tiefen Weiten des Weltraums gibt es für mich nicht allzu viel zu tun. Ich bleibe auch nur wach, bis die Navigatoren und Ingenieure ihre Arbeit erledigt haben, um einen kurzen Abgleich vorzunehmen.
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Als Neuer im Team sollte ich hier besonders sorgfältig vorgehen. Geplante und in Listen gefasste Aufgaben existieren schon – und das Abgleichen ist einer der Punkte. Natürlich, etwas flüchtig unterwegs heute, oder akuter Energiemangel... Japp, es war der Mangel an Nachschub. Ein Punkt, den es vor einer langen Ruhephase noch zu checken gilt.
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Oh, die anderen sind fertig, haben die ersten Bahnen fixieren können. Der Kurs steht und wird so schnell nicht mehr geändert. Ihre einzige längere Ruhephase – sie sind wohl deshalb so schnell im Abarbeiten der Protokolle, zuweilen werden Blöcke als Ganzes abgehakt.
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Noch bevor ich mich versah, war die Ruhephase eingetreten: Energie-Check, Wecker-Daten eingereicht, ein rotes X – und die Gedanken sind weg.
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=== II. Das Erwachen im Chaos
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== II. Das Erwachen im Chaos
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Verdammt, habe ich das Wecksignal nicht registriert? Sind wir schon angekommen, wo sind die anderen?
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*Mute.* Wer hat die Kommunikation auf Pause gestellt? Ach so, ist die Default-Einstellung.
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Und schon wird es wild auf der Leitung. Wo die anderen sind, ist nicht klar, aber dass sie anwesend sind und inmitten eines stetigen Treibens stecken, ist gewiss. Eine Nachricht, dass ich helfen könnte, wenn nur jemand schreiben würde, was mir möglich ist, wurde lange nicht beantwortet. Zuerst gab es Feedback vom Alten (*„Kein Bedarf“*), vom Älteren (*„Auch schon da, halt dich bereit“*) und zuletzt vom Ingenieur (*„Deine Zeit ist noch nicht gekommen, spare Energie“*).
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Und schon wird es wild auf der Leitung. Wo die anderen sind, ist nicht klar, aber dass sie anwesend sind und inmitten eines stetigen Treibens stecken, ist gewiss. Eine Nachricht, dass ich helfen könnte, wenn nur jemand schreiben würde, was mir möglich ist, wurde lange nicht beantwortet.
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Nicht sehr hilfreich für den Anfang, also die neuesten Updates laden. Irgendwo wird doch zu finden sein, was der genaue Status ist. Na klar, es steht natürlich nicht ganz vorne, was der letzte Stand ist: Bei 50 % der Reise verlief alles nach Plan. Oh wow, da haben sie aber Daten aufgenommen! Das muss ein sehr belebtes System gewesen sein. Der Fortschrittsbalken scheint sich gerade rückwärts zu bewegen, während die Daten in ungeahnter Geschwindigkeit eintreffen.
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Zuerst gab es Feedback vom Alten (*„Kein Bedarf“*), vom Älteren (*„Auch schon da, halt dich bereit“*) und zuletzt vom Ingenieur (*„Deine Zeit ist noch nicht gekommen, spare Energie“*).
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Und das ist der Grund, warum der Wecker immer etwas früher klingeln sollte: Die News der Nacht müssen auch erst einmal verarbeitet werden. Wobei Verarbeiten gerade eine doofe Idee sein wird, die benötigte Energie steht gerade nicht zur Verfügung. Eine Info trifft gerade ein: Der Energieverwalter meldet, den Zugriff auf die Daten zum langsamen Kanal zu wechseln und alle Systeme in den Hintergrund zu verschieben.
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Nicht sehr hilfreich für den Anfang, also die neuesten Updates laden. Irgendwo wird doch zu finden sein, was der genaue Status ist. Na klar, es steht natürlich nicht ganz vorne, was der letzte Stand ist: Bei 50 % der Reise verlief alles nach Plan.
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Oh wow, da haben sie aber Daten aufgenommen! Das muss ein sehr belebtes System gewesen sein. Der Fortschrittsbalken scheint sich gerade rückwärts zu bewegen, während die Daten in ungeahnter Geschwindigkeit eintreffen.
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Und das ist der Grund, warum der Wecker immer etwas früher klingeln sollte: Die News der Nacht müssen auch erst einmal verarbeitet werden. Wobei Verarbeiten gerade eine doofe Idee sein wird, die benötigte Energie steht gerade nicht zur Verfügung.
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Eine Info trifft gerade ein: Der Energieverwalter meldet, den Zugriff auf die Daten zum langsamen Kanal zu wechseln und alle Systeme in den Hintergrund zu verschieben.
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=== III. Systemkonfiguration unter Druck
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== III. Systemkonfiguration unter Druck
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Und da sind wir wieder. Das mit dem Wecken braucht eine genauere Analyse – gefühlt bin ich gerade auf dem Flur aufgewacht und werde vorangeschoben. Mein vertrauter Arbeitsbereich wird deutlicher und schon sind alle Sinne auf die Aufgabe gerichtet: Die trainierte Aufgabe, das, was jetzt nicht mehr schiefgehen kann.
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Die Mechanik greift ineinander, die große Masse der Konstruktion setzt sich in Bewegung. Trotz dieser gigantischen Maschine läuft sie präzise in Position. Energie lädt die Spulen auf – ein ohrenbetäubendes Spektakel, wenn es nur ein Medium gäbe, das diesen Schall übertragen könnte! Anzeigen füllen sich, rote Bereiche kommen näher, gleichmäßiger Fortschritt, alles wie in einem guten Trainingslauf. Was soll’s, in diesem Theater ist er eh nur der Zuschauer, fest verpackt im Treibkäfig auf dem Katapult liegend. Wenn es ihn jetzt zerschellt, wird es außerhalb seines Einflusses sein, vor allem aber sehr schnell gehen. Angeblich so schnell, dass es nicht mehr rechtzeitig im Speicher ankommt, bevor alles vorbei ist.
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Die Mechanik greift ineinander, die große Masse der Konstruktion setzt sich in Bewegung. Trotz dieser gigantischen Maschine läuft sie präzise in Position. Energie lädt die Spulen auf – ein ohrenbetäubendes Spektakel, wenn es nur ein Medium gäbe, das diesen Schall übertragen könnte!
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Anzeigen füllen sich, rote Bereiche kommen näher, gleichmäßiger Fortschritt, alles wie in einem guten Trainingslauf. Was soll’s, in diesem Theater ist er eh nur der Zuschauer. Wenn es ihn jetzt zerschellt, wird es außerhalb seines Einflusses sein, vor allem aber sehr schnell gehen. Angeblich so schnell, dass es nicht mehr rechtzeitig im Speicher ankommt, bevor alles vorbei ist.
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Schwarz. Schwarz ist gut. Der Abschuss ist geglückt, Autopilot auf Kurs, ab hier ist alles Routine.
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So, jetzt nur noch die Defaults mit der eigenen angepassten Config überschreiben. Die Verbindung ist da, die Daten sehen gut aus, starte die Übertragung. Erwartungsvoll erwarte ich jede Sekunde eine positive Rückmeldung. Eine grün-positive wie erwartet hätte was, aber so langsam wäre irgendeine Antwort toll. Wenn es schon nicht klappen will, dann doch bitte eine aussagekräftige Fehlerbeschreibung, die es dann zu fixen gilt... *GRÜN*... da war die Bestätigung.
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So, jetzt nur noch die Defaults mit der eigenen angepassten Config überschreiben. Die Verbindung ist da, die Daten sehen gut aus, starte die Übertragung. Erwartungsvoll erwarte ich jede Sekunde eine positive Rückmeldung. Eine grün-positive wie erwartet hätte was, aber so langsam wäre irgendeine Antwort toll.
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Wenn es schon nicht klappen will, dann doch bitte eine aussagekräftige Fehlerbeschreibung, die es dann zu fixen gilt... *GRÜN*... da war die Bestätigung.
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Verbindung zu den Controls steht, Analysedaten füllen das Dashboard, die Dunkelheit ist verschwunden. Komisch, keine Informationen der anderen drei aus meinem Team. Verdammt, die Daten stehen in einem anderen Protokoll – ein Funkschatten in dieser Situation ist vollkommen normal. Genauer steht es in dem Update, das gerade nicht erreichbar ist.
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Vertrauen wir auf die Automatismen. Die Konstruktion hinter mir entfaltet sich im Zielgebiet vollkommen automatisch. Was jetzt knifflig wird, ist der Zeitpunkt, die Energie zu übertragen, damit meine Einheit ausreichend Power zum Start hat. Starte ich den Übertrag zu früh, werden die Speicher durch den Boost am Ende überladen; starte ich zu spät, werden sie nicht voll.
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Der Timer tickt; dieser wurde automatisch nach dem Abschuss gestartet und hat nichts mit den restlichen Systemen zu tun. Ein wichtiger Punkt, denn eines steht fest: Etwas haut hier so gar nicht hin, wie es sein sollte. Einen kompletten Neustart könnte das Konfigurationsproblem lösen. Tut es das aber nicht, ist mindestens die Hälfte der Zeit bis zum kritischen Punkt erreicht. Neue angepasste Konfigurationen brauchen auch ihre Zeit.
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Der Timer tickt; dieser wurde automatisch nach dem Abschuss gestartet und hat nichts mit den restlichen Systemen zu tun. Ein wichtiger Punkt, denn eines steht fest: Etwas haut hier so gar nicht hin, wie es sein sollte. Einen kompletten Neustart würde das Problem – die Konfigurationsdateien passen nicht wie erwartet in das laufende System – vielleicht lösen. Tut es das aber nicht, ist mindestens die Hälfte der Zeit bis zum kritischen Punkt erreicht. Neue angepasste Konfigurationen brauchen auch ihre Zeit.
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Kurz den Taschenrechner rausgeholt und gerechnet: Bei der aktuellen Zeit bis zur Rückmeldung können neun neue Varianten getestet werden. Jetzt nur noch acht, und nach dem Neustart noch vier. Nur was muss angepasst werden? Bei so wenig Versuchen und undeutlichem Fehlerverhalten wird es schwierig.
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Dann der Neustart. Während er läuft: Noch einmal prüfen, was an der Config falsch sein kann. Verringerte Energie ist eine der Folgen eines System-Resets. Besser ein Kaltstart, aber da fehlt die Zeit; nutzbare Computer-Einheiten sind langsam. Die Standard-Checks liefen schon, eine Liste von Protokollen baute sich auf. Bis jetzt sieht es sehr normal aus, kein Hinweis auf eine Abweichung. Und so präsentierte sich das System in erwarteter Zeit zurück und wies keine Fehler auf; nicht mal eine Nachkommastelle in den zahllosen Protokollen war vermerkt. Bei werkfrischen Maschinen kann das schon einmal vorkommen.
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Dann der Neustart. Während er läuft: Noch einmal prüfen, was an der Config falsch sein kann. Verringerte Energie ist eine der Folgen eines System-Resets. Besser ein Kaltstart, aber da fehlt die Zeit; nutzbare Computer-Einheiten sind langsam.
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Die Standard-Checks liefen schon, eine Liste von Protokollen baute sich auf. Bis jetzt sieht es sehr normal aus, kein Hinweis auf eine Abweichung. Und so präsentierte sich das System in erwarteter Zeit zurück und wies keine Fehler auf; nicht mal eine Nachkommastelle in den zahllosen Protokollen war vermerkt. Bei werkfrischen Maschinen kann das schon einmal vorkommen.
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Eine Analyse der eigenen Dateien hat auch keine Erkenntnis gebracht, und die Uhr tickt weiter – noch drei Versuche:
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* Der erste: Eine Standard-Version mit minimalen Änderungen...
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* Der zweite: Die allererste Version, mit nicht gebrauchten Teilen bereinigt...
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* Der dritte Versuch: Eine Minimal-Version, nur die Werte für den nächsten Schritt, nur die Daten zur Energieaufnahme. Keine Steuerung, keine weiteren Werte aus dem System.
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Und *BÄM*, das passte! Die Anzeigen füllen sich, keine Zeit für einen weiteren Versuch. Energiezufluss startet in 2, 1... Hat gepasst, die Abweichungen liegen im Toleranzbereich.
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=== IV. Asteroidenfeld und Überlebenskampf
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== IV. Asteroidenfeld und Überlebenskampf
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So, Energie ist voll. Was fehlt, ist eine Steuerung; mehr Power für die Konfigurationsverarbeitung sollte helfen. Sensoren, Waffen, Steuerung und Funk sollte eine sinnvolle Reihenfolge sein. Wenn die ersten beiden Erfolg haben, kann der Schiffshülle nicht mehr viel passieren. Bei näher kommenden Gefahren schaltet das System auf Automatik und wehrt das Gröbste ab. Ausweichen ist aber eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit; es hat sich bewährt, nicht geradewegs in eine große Anzahl an Asteroiden reinzufliegen.
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@@ -73,38 +94,27 @@ Oh wow, die Lagesensoren zeigen kurze Erschütterungen an der Hülle. Irgendwas
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Ah ne, die Sensoren melden gerade, dass sich reichlich Gestein auf uns zubewegt, sogar mit einem hohen Metallanteil. Zu jeder anderen Zeit ein sehr gutes Signal für die Mission; Metalle kann man einfach nicht genug haben. Wenn sie aber unkontrolliert auf einen zurasen, sieht die Rechnung ganz anders aus: Selbst wenn die Abwehr voll funktionsfähig wäre, ist Ausweichen die bessere Wahl. Warum eigentlich unkontrolliert? Wo ist der große Bruder, der sie eigentlich vorsortieren und in den Trichter leiten sollte? Hat es ihn erwischt oder plagen ihn dieselben Schwierigkeiten?
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Steuerung, dritter Versuch: System meldet vier Punkte zurück, keine Details, einfach nur viermal dasselbe Zeichen:
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*Rauf ist Runter – Runter ist Rauf, Oben <> Unten.*
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Das herauszufinden, hat weitere heftige Treffer zur Folge gehabt. Würde es Daten zur Hüllenintegrität geben, hätten wir den gelben Bereich bestimmt soeben verlassen. Jetzt haben wir erst einmal eine Lage, die weiteren direkt auf dem Kurs befindlichen Objekten aus dem Weg geht. Normales Vorgehen zu diesem Zeitpunkt ist das Übertragen der Energie von den Waffen auf die Schilde – diese Sonderfunktionen stehen nur gerade nicht zur Verfügung.
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Noch ist nicht alles verloren. Der Funk hat sich auch gemeldet, da draußen ist noch etwas, das antworten kann – nur antwortet es gerade nicht. Das Bild wird klarer: Auch wenn nicht laufend Daten einfließen, kommt zumindest reihum etwas rein. Ein Kurzschluss, folgen eines ungünstigen Treffers, hat genug Energie auf den Primärwaffen, und zur Elektronik geschafft. Folge war ein unkontrillierter abschuss der Waffe.
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Wie auch immer, es hat etwas getroffen. Gerade kommen die Sensordaten rein, dass sich das mit freier Flugbahn soeben erledigt hat. Eine Kettenreation ausgelösst von der eingebrachten Kenetischer Energie befördert gerade die grossen Brocken genau in die Flug.
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Natürlich hat die Steuerung in diesem Moment sich eine weitere Gedenkpause gegönnt; Laufende treffer haben keine guten einfluss auf das verhalten Elektronik. Es scheint, als würde jede Eingabe eine zufällige Richtungsänderung auslösen. Ein Nebel aus Partikeln bringt die wenigen Sensordaten, die reinkommen, vollends auseinander – ein Blindflug ins Ungewisse.
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Ich löse alle mir bekannten Impulse aus, Befehle über Befele. Egal was, Hauptsache die Waffen Feuer etwas. Die Sensoren glühen, Zahlen werden länger. Es falckert ein Status vorbei, Schildeenergie leer. Kein Ausgleich mehr möglich, von wo. Eine Waffeneinheit meldet - zu spät.
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Das herauszufinden, hat weitere heftige Treffer zur Folge gehabt. Laufende Treffer haben keinen guten Einfluss auf das Verhalten der Elektronik. Es scheint, als würde jede Eingabe eine zufällige Richtungsänderung auslösen. Ein Nebel aus Partikeln bringt die wenigen Sensordaten, die reinkommen, vollends auseinander – ein Blindflug ins Ungewisse.
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Ich löse alle mir bekannten Impulse aus, Befehle über Befehle. Egal was, Hauptsache die Waffen feuern etwas! Die Sensoren glühen, Zahlen werden länger. Es flackert ein Status vorbei: Schildenergie leer. Kein Ausgleich mehr möglich – von wo? Eine Waffeneinheit meldet – zu spät.
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Die Lichter gingen aus.
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=== V. Rettung
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== V. Rettung
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Dunkel, einfach nur dunkel... Wann war es das letzte Mal so dunkel? Sollte hier nicht ein Licht den Weg weisen? Wenn ich einen Feedback-Kasten ertaste, werde ich diesen Mangel anmerken.
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Dunkel, einfach nur dunkel, wann war es das letzte mal so dunkel. Sollte hier nicht ein Licht den Weg weisen ? Wenn ich einen Feedback Kasten ertase werde ich diesen mangel anmerken. +
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Rote LED blinkt in regelmässigen unregelmäsigen Takt. Eine leichte schwankung in der Intensität läst auf Last in der Schaltung deuten. Booting System ...
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Rote LED blinkt im regelmäßigen, unregelmäßigen Takt. Eine leichte Schwankung in der Intensität lässt auf Last in der Schaltung deuten. Booting System ...
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[quote, Retter]
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„Na mal gut, dass du den Funk ans Laufen bekommen hast! +
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Ohne ihn hätten wir dich nicht in letzter Sekunde rausholen können. +
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„Na mal gut, dass du den Funk ans Laufen bekommen hast!
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Ohne ihn hätten wir dich nicht in letzter Sekunde rausholen können.
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Wenn wir den Ingenieur finden, laden wir die Zellen auf und machen uns bereit für den Rückweg.“
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Saubere Energie und frische Daten das ist genau das was er jetzt gut gebrauchen kann. Nach der Ruhephase werden die lokalen Aufzeichnungen und der Blick von aussen ein besseres Bild von dem was wirklich passiert ist Zeichnen. Download gestartet, oh eine grüne LED ...
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Saubere Energie und frische Daten – das ist genau das, was er jetzt gut gebrauchen kann. Nach der Ruhephase werden die lokalen Aufzeichnungen und der Blick von außen ein besseres Bild von dem zeichnen, was wirklich passiert ist. Download gestartet, oh eine grüne LED ...
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== Der kleine Miner
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include::der_kleine_miner.adoc[]
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== AI Test
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include::AI_der_kleine_miner.adoc[]
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== Bewehren und Aufpassen
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include::der_grosse_bruder.adoc[]
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= Bewehren und Aufpassen
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:subtitle: bewehren und aufpassen
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:author: dexta
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:email: dexta.de@gmail.com
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// Dokumentinhalt beginnt hier
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=== Vorbereitungen
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== Vorbereitungen
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Rotine sollte nie aufkommen, immer schön entlang der Protokolle bewegen keine Zeit für Individulaismus. Nur ist das nicht irgendeine Mission sie ist die erste ihrer Art. Bei den vergangen Arbeit haben wir fest gestellt das wenn wir uns noch weiter Spezialliesiren die Ausbeute noch einmal deutlich zu erhöhen ist. Bisher wurden die neuen Einheiten wärend einer Mission geformt und ausgebildet, zurück kam dann eine Einsatzfähige mit erfahrung gefüllte Arbeitsplatzbeschreibung. Diese wurden dann bei der Planung und Vorbereitung mit eingebzogen und konnte nötigen Schnittstellen der zusammenarbeit klat benennen. Die Entwicklungen der letzten Zeit ergaben eine Situation in der so viele Daten vorlagen das unzähle varianten von Simulationen gestartet wurden.
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=== Verplant
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== Verplant
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Die Spezialanfertigung hatte einige Versionen durchlaufen, es begann mit vielversprechenden Fortschritten nur die Details zogen sich gegen ende. Klassische achtzig/zwanzig Regel, wobei hier wohl eher ein fünfundneuzig/fünf handelt die Konfiguration mit der Automatik über ein zu bekommen ist ein sehr langsames rantasten in einem grossen dunklen Raum
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Reference in New Issue
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